Sardinien hat sich durch seine 1.840 km lange, zum Teil noch wilde, intakte
Küste, das klare, saubere Wasser und das günstige, überaus
milde Klima mit lang anhaltender Wärme zu einem der beliebtesten Ferienziele
entwickelt. Hinzu kommt das urwüchsige Landesinnere, das viele Stellen
unberührter Natur mit in Europa seltenen, z.T. ausgestorbenen Exemplaren
der Flora und Fauna bewahrt, sowie ein außergewöhnliches Kulturgut
an Kunst und Archäologie, das mehrere Jahrtausende an Geschichte einer
Insel bezeugt, die bis heute in unterschiedlichen Handwerksformen und faszinierenden
Bräuchen großes Traditionsbewußtsein zeigt; berücksichtigt
man außerdem die bekannte Qualität typisch sardischer Erzeugnisse,
die unverfälschte, einfache Gastronomie und nicht zuletzt die sprichwörtlich
gewordene Gastfreundlichkeit der Inselbewohner, kennt man fast alle Gründe,
weshalb viele Italiener und immer mehr Ausländer Urlaub auf Sardinien
verbringen. All diese Aspekte haben im Laufe der Jahre zum Erfolg der Insel
in Sachen Tourismus beigetragen, wenn es auch anfangs vor allem die herrlichen,
sardischen Küsten waren, die eine unwiderstehlich starke Anziehungskraft
auf den Besucher ausübten. Speziell diesen außergewöhnlich
schönen Meereslandschaften in ihrer faszinierend wilden Schönheit
ist dieser neue web site, versteht sich hingegen als "multimedial"
Untermalung der Schönheit der sardischen Küsten: ein kurzer, angenehmer
Flug über die faszinierendsten Küstenabschnitte, von denen die
Aufnahmen - seien sie noch so schön - immer nur unzureichend den tatsächlichen
Reiz zu vermitteln vermögen. Es wurden siebzig herrliche Gebiete ausgewählt,
die einen, auch wenn man sie schon lange kennt, immer wieder aufs Neue bezaubern,
und selbst da fällt es noch schwer zu behaupten, in diesen Seiten sei
bereits das Beste der sardischen Küsten enthalten, denn in der Tat
gibt es noch viele weitere einsam verborgene Stellen intakt gebliebener
Natur: der eigentliche Wert der sardischen Küsten liegt daher auch
in der Weite dieser abgeschiedenen Gegenden, ein immenser Schatz an Natur,
der erhalten werden kann, wenn die Sarden ihn vor planlosem Mißbrauch
und Verstädterung schützen, die an vielen Stellen zu schweren
Beeinträchtigungen geführt haben.  |